Monatliche Gedankenspiele

 

Dienstag, den 1. September 2020

 

" Der Komfort

' Sie leben in großem Komfort'. Im Luxus.

Komfort kommt vom lateinischen conforto:  sich stark machen.

Im Italienischen wurde daraus conforto als Ermutigung, als Trost.

Der 'Komfort' als Trost für einen Mangel, für einen Schmerz,

zum Ausfüllen einer Leere.

Je armseliger ein Mensch in seinem Innern,

desto bedürftiger der komfortablen Umgebung.

Die Frau, vom Ehemann betrogen, kauft sich ein teures Kleid, ein teures Parfum.

Die N's mit ihrem Luxushaus, die B's mit ihrem Jaguar

die alten verdorrten, nordamerikanischen Witwen mit ihrem Schmuck,

die unfähigen Zölibatäre mit ihrem Essenskult:

alles Ersatz für Mangel an Liebe, an lebendigem Leben.

Oder auch Schutzmauer gegen jeden Schmerz;

das komfortable Leben, das der Not der anderen keinen Einlass gewährt.

Franziskus von Assisi brauchte keinen Luxus;

sein Komfort war seine Liebe."

 

 aus Luise Rinser  " immer ist jetzt / Tagebuchaufzeichnungen"  1992

 

Zitat aus einem Zeitungsartikel Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt 18. April 1989

über die Schriftstellerin, die u.a. eine tiefe Freundschaft mit dem katholischen Theologen Karl Rahner verband:

" Halb ist sie Nonne, halb Barrikadenweib. Auf der Rocca di Papa denkt die Schriftstellerin Luise Rinser über Astrologie und Mystik nach, über die Seele von Tieren und den Geist Gottes. Über das Leben nach dem Tod sagt sie ' Es ist für mich ausgeschlossen, dass etwas aus ist."

 

 

"Brother Sun and Sister Moon" 

ein berührendes Lied  aus einem Film über das Leben von Franz von Assisi

https://www.youtube.com/watch?v=auoIdVPiqXU

 

und noch ein bewegender Ausschnitt:

sein Erwachen

https://www.youtube.com/watch?v=e3jakxxbrUQ

 

 

 

Einen bunten Herbst wünsche ich allen Besuchern dieser Seite

 

Ciao

Benigna Grüneberg

 

 

 

 

Sonntag, den 2. August

 

Gestern kam ein Buch eines guten Freundes, Andy Lang, bei mir an.

Es heißt: Die Krise als Chance  / Eine Einladung zum Reifen

 

In zwei Pilgerreisen führte er u.a. meinen Mann und mich zu Kraftorten in Irland und Schottland .

Zwei Wochenendseminare in seinem wunderbaren Refugium in Gefrees unter dem Thema " Tiefe Wurzeln tragen" wirken weiter in uns.

 

Ich habe das Präludium am Anfang gelesen und erlaube mir, ihn zu zitieren, da ich mich in den Worten unglaublich wiederfinde.

 

"Geiz ist nicht geil, sondern peinlich!

Gier ist kein probates Mittel zum ökonomischen Handeln, sondern der Urgrund aller Destruktivität und Ungerechtigkeit!

Abschottung und nationalistisches Denken ist von gestern, Solidarität und gegenseitige Wertschätzung ist die Tugend von heute!

Es hat sich bereits herumgesprochen:

Beziehungsqualität wird die neue Währung der Zukunft sein.

Der Mammon ist gestürzt und als das entlarvt, was er schon immer war: ein Götze!

...

 

Meine persönliche Antwort:

Nie mehr.

Die alte Welt ist vergangen.

Das neue ist noch nicht da, aber es formt sich bereits, unsichtbar, vernetzt, systemintelligent.

In dieser Zwischenzeit müssen wir lernen zu vertrauen und die Kräfte unserer Herzen und Köpfe zu verbinden.

Jetzt ist die Traumzeit, die Visionssuche, die große Stille, aus der Neues entstehen kann.

Alle alten, indigenen Völker wussten es: es muss solche Zeiten geben, damit die Gemeinschaft überleben kann in sich wandelnden Zeiten.

Nichts bleibt immer wie es ist.

Daher müssen wir uns selbst wandeln - oder vergehen."

 

Soweit Andy Lang, auf dessen Homepage www.andy-lang.de Ihr das  gesamte Präludium lesen könnt und zahlreiche Kommentare.

 

Und nochmal Andy:

" Ich bin überzeugt, dass Millionen von Menschen es in diesen Tagen spüren:

Die Zeit ist reif!

Veränderung ist möglich!

Es gibt Hoffnung!

Und ja, es gibt auch Angst."

 

 

140 Monatsworte sind im letzten Jahr in den Urgründen des Netzes versunken durch einen versehentlichen, falschen Knopfdruck.

Das hat mich sehr geschmerzt, aber auch etwas gelehrt.

Loslassen

Nach vorne Schauen

Neu Anfangen

 

Nur Mut

 

Wer Mut sät, wird Zukunft ernten

Kommt der Mut, geht der Hass

( zwei wunderbare Worte vom Europawahlkampf der Grünen)

 

Stärken wir die Demokraten.

Stehen wir auf gegen den furchtbarsten Virus, der sich zur Zeit immer mehr ausbreitet das Misstrauen , dass den Hass fördert

 

Ich wünsche uns NRW lern Weisheit bei unserer Wahlentscheidung im September. 

 

Es ist immer noch Sommer

Genießen wir ihn

Suchen wir das Schöne und auch die Stille, denn diese nährt uns.

 

Mit herzlichem Gruß

Benigna Grüneberg

 

 

 

 

Donnerstag, den 2. Juli 2020

 

Der Sommer ist da :-)

Die Ferien haben begonnen.

Viele Menschen zieht es zum Meer.

 

Ist es der Reiz der Weite, das beruhigende Geräusch des Kommens und Gehens  der Wellen, feinen Sand zu spüren, hinaus zu schwimmen.....oder einfach nicht greifbar, weil ein Zauber....?

 

Ein Wort fand ich heute :

 

DEIN WEG

 

Worauf wartest du

hol deine Träume hervor

nimm die weiße Muschel vom

Sand

halte sie dir ans Ohr.

 

Worauf wartest du

hörst du den Sehnsuchtston

Jahre vergehen wie Tage

die Sonne senkt sich schon

 

Worauf wartest du

der Horizont ist weit

folge dem Ruf deines Herzens

geh, es wird Zeit.

                            Doris Bewernitz

 

 

Dein Beruf ist, was dich ruft

        Clemens Brentano

 

- Gedanken aus dem Frauenkalender " Alles hat seine Zeit" -

 

Unser West.Kunst Büdchen bleibt nun doch noch weiterhin geschlossen. Leider.

 

Doch Vieles ist in Vorbereitung und in Bewegung.

 

Ich wünsche allen Leser*innen dieser Monatsworte viel Phantasie, Mut, und Zuversicht , den so gravierenden Herausforderungen Neues entgegenzusetzen, Noch-Nie-Probiertes und das Vertrauen nicht zu verlieren.

 

Licht und Liebe

 

Mit herzlichem Gruß

Benigna Grüneberg

 

 

 

Pfingstmontag, den 1. Juni 2020

 

Warum lernen wir nicht, bunt wie der Regenbogen zu denken.

Warum verstehen wir nicht, dass erst alle Farben den Hoffnungsbogen am Himmel widerspiegeln?

Desmond Tutu prägte für sein Südafrika den Namen " Regenbogen-Nation"

Wie inspirierend und ermutigend ist das.

Was soll die Schwarz-Weiß Malerei?

Wir Menschen sind eher alle gestreift wie Zebras oder grau wie Esel,

oder eben am besten bunt, bzw. stehen wir zu unserer Farbe und lassen dem Anderen Seine.

 

Mich bewegt zutiefst, was zur Zeit in den USA geschieht.

 

Was meinte heute ein New Yorker Polizist, der sich hingekniet hatte.

" Wenn dies dem Frieden dient, werde ich nun jeden Tag knien"

 

Oder der Mann, der freiwillig vor dem Weißen Haus die Straße säubert, um ein Zeichen zu setzen, dass die Mehrheit der Menschen doch friedlich demonstriert, nicht zerstören will.

 

Ich hoffe, dass die Menschen sich stärken in der Erinnerung an Martin Luther King  und seiner Botschaft.

 

Und wir hier?

Was können wir tun?

 

Courage zeigen, wo immer Menschen angegriffen werden, in Wort und Tat.

Courage kommt von Cor , was übersetzt Herz meint.

Herzensstärke also, Wahrhaftigkeit, Authentisch Sein, mutig

und

Prüfen, was wir hören

Darüber miteinander reden

Dem Anderen wirklich zuhören, versuchen den Ursprung zu finden .

 

Einen wunderbaren Dreiklang hörte ich bei einem Open-Air Pfingst-Gottesdienst, was Pfingsten uns sagen kann

- Erinnerung

- Einkehr

- eine gemeinsame Sprache finden

 

und noch etwas

Gottes Geist befreit zum Leben und Lieben

 

" O komm du Geist der Wahrheit

und kehre bei uns ein.

Verbreite Licht und Klarheit.

Verbanne Trug und Schein.

Gieß aus dein Heilig Feuer

rühr Herz und Lippen an..."

 

so heißt es in einem Pfingstlied

 

und das ist meine Bitte für unsere Welt,

in der ein klitzekleiner Virus uns  Alle an Grenzen bringt,

das Beste aus uns hervorlockt,

aber auch das Schlechteste sichtbar macht

und ein viel schlimmerer Virus zunehmend sein Unwesen treibt, nämlich das Mißtrauen.

 

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich

und lassen Sie sich Ihr Vertrauen nicht nehmen

 

Einen hoffnungsvollen Juni wünsche ich allen Besucher*innen dieser Seite

 

Ihre

Benigna Grüneberg

 

 

 

Sonntag, den 3. Mai 2020

 

 

Der Mai ist gekommen,

der Wonnemonat

 

" Im Mai ist Poesie in der Luft"         

  ( Monika Minder)

 

" Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt"

  ( Wolfgang Menzel 1798-1873)

 

 

Der Frühling weiß es

 

Weiss wie Schnee
leuchten die Blüten der Kirschbäume.
Nichts ist mehr leer -
nur grosses Erfreuen.

Falter flattern lieblich umher,
Blumen wiegen am Weg.
Verflogen ist, was gestern noch schwer.
Der Frühling zeigt, wie Leben geht.

 

(© Monika Minder)

 

 

" Wenn wir der Liebe

den ersten Platz einräumen,

füllt sich nicht nur unser Herz,

sondern das der Welt:"

( Monika Minder)

 

 

Ich denke, so einen Mai hat noch Keine/r von uns erlebt.

Alles sehnt sich nach draußen, um das überschäumende Erwachen der Natur zu spüren.

Und es sieht so aus, als ob der momentane Stand der Infektionen es zulassen wird, dass manches mehr sich für uns öffnet, mit Bedacht und Verantwortung.

Möge es so sein.

Da denke ich jetzt ganz besonders an die jungen Familien, die Kinder.

 

Bleiben Sie Alle gesund, hoffnungsvoll und zuversichtlich

und voll Liebe

 

Mit ganz herzlichem Gruß

Benigna Grüneberg

 

 

 

 

Donnerstag, den 2. April 2020

 

Lesefrüchte in dieser so schwierigen, herausfordernden Zeit

 

" Geduld ist für den Geist das Schwerste.

Es ist das Schwerste und das Einzige,

was zu lernen sich lohnt.

Alle Natur,

alles Wachstum,

aller Friede,

alles Gedeihen und

Schöne in der Welt  beruht auf Geduld, 

braucht Zeit,

braucht Stille.

braucht Vertrauen."

        Hermann Hesse  ( aus : Mein Fastenwegweiser Wandeln 2020 )

 

 

" Auch bedarf der Mensch,

der gewöhnlich sein Leben in

Zerstreuung und Leichtsinn vor sich hin lebt

und immer voraneilt,

ohne zu wissen, was ihn eigentlich treibt

und was er eigentlich will,

in seinem Laufe von Zeit zu Zeit

angehalten und zu sich selbst zurückgeführt zu werden;

er bedarf eines Steins am Wege,

auf den er sich hinsetze und

in sein vergangenes Leben zurücksehe."

      Matthias Claudius  ( aus: Mein Fastenwegweiser Wandeln 2020 )

 

 

Lauschen lernen

" Schließen Sie die Augen.

Was hören Sie genau jetzt,

in diesem Moment?

Dass der Vogelgesang langsam wieder anschwillt?

Den Kühlschrank. der viel zu laut brummt

und den Sie endlich austauschen wollen?

Das Rauschen des Blutes in Ihrem Kopf,

einen Popsong vom Baugerüst gegenüber?

Oder das Ticken der Uhr:

Es lässt Sie daran denken, dass das Leben endlich ist

und

die Zeit hier und jetzt

ein Geschenk."

     ( aus : Mein Fastenwegweiser Wandeln 2020)

 

 

" Lebenswerte Dinge kann man

für kein Geld der Welt kaufen."

                  Antoine de Saint-Exupery

 

 

Werte

" Die guten Dinge des Lebens

sind alle kostenlos:

die Luft, das Wasser, die Liebe.

Wie machen wir das bloß,

das Leben so teuer zu halten,

wenn die Hauptsachen kostenlos sind?

Das kommt von frühen Erkalten.

Wir genossen nur damals als Kind

die Luft nach ihrem Werte

und Wasser als Lebensgewinn

und Liebe, die unbegehrte,

nahmen wir herzleicht hin.

Nur selten noch atmen wir richtig

und atmen die Zeit mit ein,

wir leben eilig und wichtig

und trinken statt Wasser Wein.

Und aus Liebe machen 

wir eine Pflicht und Last."

    

Und das Leben kommt dem teuer,

der es zu billig auffasst.

                          Eva Strittmatter

( aus : Alles hat seine Zeit / Natürlich leben. Christlich leben / Der Kalender für Frauen) 2020 )

 

Gerne hätte ich Interessierte am kommenden Samstag und auch schon im März achtsam über die Kissinger Höhe geführt. Corona, die zur Zeit die unsichtbare Herrscherin über die Welt ist, verhindert das leider.

Doch vielleicht macht sich der Eine/ die Eine oder Andere allein auf den Weg und findet eigene Gedanken?

 

Das wäre doch schön.

 

Bleiben Sie, bleibt Ihr gesund und zuversichtlich

Mit herzlichem Gruß

Benigna Grüneberg

 

 

 

 

Mittwoch, den 4. März 2020

 

" Eine Tür haben

  für den Rhythmus

       seines Lebens....

Sie öffnen um andere

         einzulassen...

Sie auch wieder schließen

 um mit sich allein zu sein....

 

Eine Tür haben

  ein Pendel für Nähe

       und Distanz ....

und Abwendung,

 

für Unruhe und Stille ….

 

Eine

      Tür haben,

für den Rhythmus

seines Lebens …. "

 

Ja, es liegt an uns, was wir in uns hineinlassen.

Einatmen und Ausatmen

Inspiration und Aktion

Hören und Reden

Ich und der Andere neben mir

 

Die    B a l a n c e    finden.

 

Am 14. März starte ich wieder, im 8. Jahr :-) mit meinen Achtsamen Gängen auf der " Kissinger Höhe", wo es genau darum geht und wie hilfreich die Natur dafür ist, sie uns an die Hand nehmen möchte.

Herzlich Willkommen!!! 

Termine unter dem Ordner " Achtsame Gänge"

oder sprechen Sie mit mir Alternativtermine für Ihre Gruppe ab.

 

Am 1. April beenden wir West.Künstler*innen unsere " Winterruhe" und laden zum

" Frühlingserwachen" in unser West.Kunst Büdchen ( ab 16.00 Uhr)

 

Frühling lässt sein blaues Band,

wieder flattern durch die Lüfte.

Süße ungeahnte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land....

( googelt es mal, das wunderbare Frühlingsgedicht von Eduard Mörike, es lohnt sich :-) )

 

Die Veilchen blühen und viele andere kleine Blumen gibt es zu entdecken.

"Geh aus mein Herz und suche Freud", komponierte Paul Gerhardt

 

Ganz herzlich grüßt Sie

Benigna Grüneberg

 

 

Mittwoch, den 5. Februar 2020

 

Was soll man zu einem Tag wie diesem sagen, wenn man an Thüringen denkt?

Eigentlich fehlen Einem erst einmal die Worte...…..

Der 87jährige FDP Politiker Gerhard Baum hat mir einfach gut getan.

Er fand auch schon treffende, mutige Worte, zu seiner Partei gerichtet, bei der letzten Bundestagsdebatte 1983, in der Helmut Schmidt noch als Bundeskanzler sprechen durfte.

Das waren noch Persönlichkeiten....

Und die AFD johlt und meint allen Ernstes, die Demokratie hätte gesiegt.

Ja, sie sind eben Meister im Verdrehen und Verfremden von Tatsachen und schrecken dafür vor nichts zurück.

Allein die Tatsache, wieviel Häme sie permanent ohne Respekt auf ihre Mitabgeordneten ausschütten, disqualifiziert sie für mich.

Nur ihre diffamierenden Bundestagsredebeiträge zu posten ohne die Antwort, die doch Manches sehr relativiert, ist für mich in keiner Weise mit einer demokratischen Gesinnung vereinbar.

Nun hoffe ich, dass es weise Moderatoren gibt in allen demokratischen Parteien, die einen Ausweg finden aus diesem Elend.

 

" Wir werden sie jagen", meinte Gauland nach der Bundestagswahl.

Was für ein "Programm" einer " demokratischen" Partei

 

Ich wünsche dem heute abgewählten, mit 1 Stimme (!) Ministerpräsident Bodo Ramelow, einem für mich glaubwürdigen, authentischen, christlichen Sozialisten, der weit über seine Partei hinweg große Anerkennung im Lande genoss, Trost und Kraft und Menschen um sich, die ihn halten.

 

Heute fand die 4. Herringer Impulswerkstatt statt mit unseren gewählten Volksvertretern im Land und Bund unter dem Thema:

" Politiker wachrütteln oder umgekehrt? "

Die größte Kunst ist eben die Kommunikation, das Zuhören, das Face to Face, nicht Facebook.

Und ist es nicht auch Lebenskunst, Räume der bunten Begegnung zu schaffen und damit  kreative Impulse für unser aller Miteinander zu setzen?

Daher haben wir diesem Format einen Platz geschaffen unter dem Dach des Fördervereins West.Kunst .

 

Die ersten Schneeglöckchen fangen schon an zu blühen, sogar eine Forsythienblüte wurde schon gesichtet....verrückte Welt.....

 

Einen bewegten Monat Februar wünsche ich allen Gästen unseres Gästebuches

und noch ein Wort zum Schluss:

" Kommt der Mut, geht der Hass"

stand auf den großen Wahlplakaten der " Grünen" bei der Europawahl

Also nur Mut!

Nicht aufgeben!

Benigna Grüneberg

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Mittwoch, den 8. Januar 2020

 

…..und meine Seele spannte

weit ihre Flügel aus, 

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Haus...

 

aus " Mondnacht" von J. v. Eichendorff

 

Es lohnt sich , dem Gedicht im Netz nachzugehen.

Eigentlich ist es ein Sommergedicht.

Doch wenn man zur Zeit durch die Lande fährt oder besser noch geht, kann man diese Stimmung spüren, diese Stille. Und das tut gut.

Ich habe eine Karte mit diesem Ausschnitt neben meinem Computer liegen und immer wieder spüre ich den Worten nach.

Es erinnert mich auch an ein Bild, welches meine Mutter, meine Schwester und mich auf einer Bank ( von hinten aufgenommen) im August 2019 zeigt, wie wir über die Berglandschaft des Wallis schauen, in die Weite.

Es war die letzte Reise meiner Mutter, ein Herzenswunsch, bevor sie zwei Monate später ihre endgültig letzte Reise antrat.

 

Fritz von Bodelschwingh beschrieb Weihnachten mal so :

" Nach Hause kommen, das ist es,

was das Kind von Bethlehem allen schenken will,

die

weinen

wachen

und wandern

auf dieser Erde."

 

Wir befinden uns nun in der Nachklingzeit nach der Weihnachtsfestzeit,

Epiphanias,

die dann mit Lichtmess am 2. Februar endet.

 

Trotz des nun wieder begonnenen Alltags wünsche ich allen Besuchern unseres Gästebuches, dass Ihnen das gelingt, das Nachklingen lassen.

 

Ein friedliches, gesundes, inspirierendes Neues Jahr 2020 wünsche ich Ihnen

und uns West.Künstler, Förder*innen und Freund*innen einen guten Weg ins 12. West.Kunst Jahr

 

Benigna Grüneberg

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Freitag, 06 Dezember 2019                    

 

"Ich wünsche Dir Einen, der Dich aufhält
wenn Du in den adventlichen Laufschritt fällst.
Er stelle sich in Deinen Weg, freundlich aber bestimmt,
so dass Du anhalten und zu Atem kommen kannst.

Ich wünsche Dir Einen, der den Ton leise stellt,
wenn es um Dich oder in Dir lärmt und brummt.
Er öffne Dein Ohr, damit Du unter all den Geräuschen
die Stimme des Engels vernimmst, der von Freude singt."
Tina Wilms

Mit diesem wunderbaren Wort grüße ich Alle, die den Weg zu diesem Gästebuch gefunden haben.

Eine gesegnete, lichterfüllte, besinnliche ( Besinnung, etwas Sinn geben, Sinn finden..), freudige, friedliche Advents und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen/ Euch Allen
Benigna Grüneberg

 

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